5 Tipps für eine gesunde Kinderernährung
Gesunde Ernährung für Kinder und Jugendliche muss nicht kompliziert sein. Trotzdem wissen Eltern oft nicht, wo sie anfangen sollen. Mit unseren 5 Tipps lässt sich gesunde Kinderernährung Schritt für Schritt in den Familienalltag integrieren.
Dabei gilt: Gesund essen soll Spaß machen und keinen zusätzlichen Stress verursachen. Also lieber jede Woche einen Punkt angehen, statt alles auf einmal umzusetzen. Kleine Veränderungen können langfristig Großes bewirken.
1. Zucker reduzieren
Haferflocken statt Schoko- oder gezuckertem Müsli, Schokolade mit höherem Kakaoanteil oder selbstgemachte Kekse aus Haferflocken, Banane und Ei. Zucker versteckt sich außerdem in einigen stark verarbeiteten Lebensmitteln wie Ketchup oder Dips sowie in zuckerhaltigen Getränken. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich. Als Durstlöscher eignen sich vor allem Wasser oder ungesüßte Getränke.
2. Verarbeitungsgrad der Lebensmittel verringern
Im Alltag lohnt es sich, häufiger möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel zu wählen. Das gelingt schon durch kleine Veränderungen im Einkauf und der Zubereitung. Zum Beispiel:
- Unverarbeitetes Fleisch statt Wurst
- Kartoffeln statt Kartoffel-Fertigprodukten wie z. B. Kartoffelbreipulver
- Tomatensoße selbst kochen statt fertige Soße kaufen
- Fisch(filet) statt Fischstäbchen
- frisches Obst statt Quetschies
- Brühe selbst machen statt Brühpulver
3. Nährstoffe statt Sattmacher wählen
Bei Mahlzeiten und Snacks sollte es nicht nur darum gehen, Kinder zu sättigen, sondern sie gleichzeitig mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Wie kann das aussehen? Statt Brezeln oder Cracker zu snacken, könnt ihr zum Beispiel eine kleine Portion Käse oder Naturjoghurt anbieten, eine Avocado auslöffeln, Gemüse kleinschneiden (auch Fermente!) oder selbstgemachte Fleischbällchen zubereiten.
Die liefern nicht nur gesunde Fette und Proteine, sondern versorgen Kinder auch mit Vitaminen und Mineralstoffen.
4. Neue Lebensmittel ausprobieren
Eine abwechslungsreiche Ernährung hilft dabei, ganz unterschiedliche Lebensmittel und damit auch verschiedene Nährstoffe und Ballaststoffe kennenzulernen – worüber sich besonders der Darm von Kindern freut. Eine einfache Idee: Testet jede Woche ein neues Lebensmittel. Wie wäre es zum Beispiel mit Pastinake, Fenchel oder Sauerkraut? Solche Lebensmittel landen bei vielen Familien eher selten auf dem Teller.
Besonders Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte liefern unterschiedliche Ballaststoffe. Noch besser: Lasst eure Kinder beim Aussuchen helfen oder probiert, gemeinsam zu kochen. So macht das Kennenlernen neuer Lebensmittel mehr Spaß und kann langfristig zu einem abwechslungsreichen Essverhalten beitragen. Ein balanciertes Immunsystem und entspannte Verdauung können dann automatisch die Folge sein.
5. Easy Supplement-Routine einführen
Du bist dir unsicher, was dein Kind an zusätzlicher Unterstützung brauchen könnte? Dann mache dir den Start nicht allzu schwer. Mit einem Multivitamin für Kinder versorgst du dein Kind mit den wichtigsten Vitaminen und Mineralstoffen – ganz ohne Stress.
Fazit: Eine ausgewogene Ernährung darf Spaß machen
Kinder haben oft nicht automatisch einen Bezug zu gesunden Lebensmitteln oder sind sogar Picky Eater. Umso wichtiger, dran zu bleiben und immer wieder Vielfalt anzubieten. Ihr wollt noch mehr wissenschaftlich fundierte Inhalte rund um Kinderernährung und -gesundheit – leicht verständlich aufbereitet? Dann abonniert doch unseren Newsletter und schaut mal auf unserem Instagram-Kanal vorbei.


